my first article for an international newspaper

This summer I was asked to write an article about my experiences after living in the United States as an exchange student for one year. Now – 6 months later – the newspaper Stubenhocker published it so I wanted to share it:

 

“The New One” gewesen zu sein ist das Beste, das mir je passiert ist!

“Hey, you are the new one, right?!” Dieser unscheinbare Satz, diese drei Worte, die dich Anfangs mit jedem anderen AustauschschĂŒler gleichstellen. “The New One“, als wĂ€re ich nur ein weiterer AustauschschĂŒler, der einfach nur hier ist, als wĂ€re es nichts Neues.

Mein Auslandsjahr habe ich in einer kleinen Gemeinschaftsschule im Staat New York verbracht, die fĂŒr mich fĂŒr immer mehr als nur eine Schule bleiben wird. Schon war er gekommen, der erste Schultag und nachdem ich die GefĂŒhlsachterbahn im gelben Schulbus ĂŒberstanden hatte, machte ich mich auf den Weg zu meinem eigenen amerikanischen Spind. Ich war umgeben von Leuten die meinen Namen nicht kannten und dieser Gedanke machte mich keines Wegs traurig, sondern ich begann zu lĂ€cheln als immer mehr Fremde auf mich zu kamen und sagten: “Hey, you are the new one, right?!“ Anfangs habe ich mir keine Gedanken ĂŒber diesen Satz gemacht, ich freute mich einfach darĂŒber, dass mich Amerikaner ansprachen.
Mein erster Schultag lief zwar alles andere als reibungslos ab, aber zurĂŒckblickend war es doch eigentlich der beste erste Tag in einer amerikanischen Schule den ich hĂ€tte erleben können. Der Tag fang gleich damit an, dass ich das Schloss nicht aufbekam, also fragte ich einfach den Jungen neben mir (er ist jetzt ein sehr guter Freund, also so leicht macht man sich Freunde!), dann kam ich zu jeder meiner acht Klassen zu spĂ€t, aber die Lehrer haben ein Auge zugedrĂŒckt, nachdem ich ihnen gesagt habe, dass ich neu bin. Mein erstes Lunch in der Cafeteria war ein super schönes Erlebnis, da ich von einem Tisch eingeladen wurde, somit musste ich nicht alleine sitzen und war gleich voll drinnen, im amerikanischen Schulalltag.

Als alter Hase oder auch Returnee, kann ich euch zukĂŒnftigen AustauschschĂŒlern eine Menge erzĂ€hlen, doch der wichtigste Teil meines Auslandsjahres, waren die Beziehungen die ich mit Fremden aufgebaut habe, die jetzt, nach 321 Tagen in den Vereinigten Staaten von Amerika, meine Familie und engsten Freunde sind. Einer meiner stĂ€rksten Eigenschaften ist meine Offenheit fĂŒr Neues. Sei es neue Leute treffen, eine neue Sportart ausprobieren oder mal fĂŒr ein Jahr in eine andere Kultur eintauchen. Jetzt will ich allerdings ĂŒber Freundschaften reden, und was ihr euch da in den Vereinigten Staaten so erwarten könnt. Jede meiner neu gewonnenen Freundschaften haben mit einem etwas gefĂŒhlslosem “Hey, aren’t you the new one?“ begonnen. Ich hebe diesen Satz deshalb so hervor, da alle zukĂŒnftigen AustauschschĂŒler keine Angst haben sollten auf neue Leute zuzugehen aber sich gleichzeitig keinesfalls hohe Erwartungen machen sollten und glauben das alle auf einen zustĂŒrmen werden.
Ich war auf einer sehr kleinen Schule, jeder kannte sich untereinander und deshalb hatten mich gleich am ersten Tag mehrere Leute erkannt und angesprochen, was mir die NervositĂ€t ein wenig abgenommen hat. Als AustauschschĂŒler sollte es dir egal sein, was Leute von dir denken, denn du wirst Anfangs bestimmt skeptisch angeguckt werden. Du solltest vor Offenheit nur so ĂŒberlaufen – und eigentlich ist das ganz einfach, denn in deinem Gastland kennt dich niemand, und auch du kennst niemanden. Somit ist es ein Neustart, du kannst dich selbst nochmal erfinden und die Person sein, die du immer schon sein wolltest.

Hier kommen also 5 Schritte eine Freundschaft in einer amerikanischen High School aufzubauen:

  • Step 1: Trag‘ immer ein LĂ€cheln auf deinen Lippen, dann schaust du nicht nur freundlich aus, sondern die NervositĂ€t wird dir nicht sofort anerkannt! Viele meiner MitschĂŒler und sogar Lehrer haben mir immer wieder erzĂ€hlt, dass sie es so schön finden, dass man mich immer lĂ€chelnd antrifft. Also nur zu, hinterlasse einen guten Eindruck.
  • Step 2: Frag‘ jeden wie es ihnen geht, wenn du am Morgen in die Schule kommst. Da fĂŒhlen sich Amerikaner sehr wohl und wissen auch gleich, dass du Interesse daran hast, mit jemandem zu reden!
  • Step 3: Rede nicht nur mit den coolen Kids, sondern geh auch mal zu einem Lunch Table an dem nur ein Junge oder MĂ€dchen sitzt, dadurch sehen deine MitschĂŒler gleich, dass du ein super netter Mensch bist, und wollen gleich mit dir befreundet sein. Ich habe mich öfters mal zu einem etwas leeren Lunch Table dazu gesetzt, und habe echt gute Freunde gefunden.
  • Step 4: Mach‘ nicht jeden Spaß mit, sondern sei dir im Klaren wo deine Grenzen sind, Amis sind nĂ€mlich scharf auf Drama und glaub‘ mir, du willst da nicht unnötig reingeraten. Gerade weil ich auf einer sehr kleinen Schule war, haben sich erfundene GerĂŒchte wie Lauffeuer verbreitet! Es hat mir so viel Ärger bereitet, aber das Wichtigste ist, dass du nicht darauf eingehst, wenn es erfunden ist. Deine wahren Freunde wissen, dass man als neuer SchĂŒler gerne mal in den Topf geworfen wird, und stehen dir immer bei der Seite, also heads up and do not let it get to you!
  • Step 5: Probier‘ einfach mal neue Dinge aus, denn dadurch findest du Leute die die gleichen Hobbies haben. Ich bin dem Chor beigetreten, obwohl ich vorher noch nicht mal Noten lesen konnte, bin den Basketball Team beigetreten, und konnte anfangs keinen Ball dribbeln, und habe bei den Auditions fĂŒr das Musical mitgemacht. Also immer daran denken, dass etwas Neues keineswegs schlecht ist, ihr werdet einfach so tolle und interessante Menschen kennenlernen.

Ich habe meine engsten amerikanischen Freunde mal zu dem Thema Exchange Students befragt und das waren ihre tollen Antworten: „Amerikaner freuen sich ĂŒber jeden Menschen aus einem anderen Land, den sie treffen und eine Freundschaft aufbauen können.“ „Die meisten Amis unterschĂ€tzen schlichtweg andere LĂ€nder, da sie gar nicht wissen, dass es solche Unterschiede gibt.“ „Amerikaner lieben Akzente, und finden es einfach super cool Freunde aus anderen Kulturen und LĂ€ndern zu haben.“ „Amerikaner sind von Grund aus begeistert und freuen sich total, wenn sie erfahren dass ein neuer AustauschschĂŒler an die Schule kommen wird, Bonuspunkt bei Platzierung in der gleichen Stufe.“ „Es macht so viel Spaß, AustauschschĂŒler kennenzulernen und jemanden aus einer anderen Kultur zu verstehen. Es ist so inspirierend zu sehen, dass eine gleichaltrige Person einfach mal so dessen Heimat verlasst um neue Erfahrungen zu machen. AustauschschĂŒler sind so mutig, und inspirieren dazu zu reisen, die Welt zu entdecken, neues zu lernen und einfach mal aus der Comfort Zone rauszukommen!“ „Es macht so viel Spaß Leute aus verschiedenen LĂ€ndern Freunde nennen zu können, Erfahrungen mit ihnen zu machen und tolle Erlebnisse teilen zu dĂŒrfen. Hut ab, dass sich gleichaltrige Menschen trauen, ihre Heimat zu verlassen und ins Ungewisse gehen! AustauschschĂŒler bringen immer so schöne und oftmals lustige Geschichten und es ist so toll zu sehen, wie Leute in anderen LĂ€ndern aufwachsen.“ „Normalerweise dreh ich nicht durch, wenn ich höre, dass ein weiterer AustauschschĂŒler an die Schule kommen wird, aber mit dir war das irgendwie ganz anderes, da du uns allen die Augen geöffnet hast. Danke dafĂŒr, ich kann jetzt endlich sagen, dass es okay ist, seine gewohnte Umgebenheit manchmal zu verlassen!”
Also wie ihr seht, freuen sich die Amerikaner total auf AustauschschĂŒler, habt also keine Angst einfach mal wen anzusprechen. Freunde finden ist nicht schwer, seit euch nur darĂŒber im Klaren, dass es Anfangs meist oberflĂ€chliche Freundschaften sein werden, die sich mit den Sport Seasons Ă€nderen werden, was aber ganz normal ist. Was ich damit meine ist, dass ich zurĂŒckblickend im Herbst mit den Leuten vom Tennis Team befreundet war, im Winter mit den Basketball Players, und im FrĂŒhling, nach meinem Gastfamilienwechsel, hatte ich dann die aller besten Freunde im Softballteam. Es ist also nicht schlimm, sondern doch eigentlich was ganz Tolles, da man das ganze Jahr ĂŒber viele verschiedene Freunde haben wird, und man so die verschiedensten Persönlichkeiten trifft!

Ich hab mich immer total auf die Schule gefreut und meine Schultage wurden von Tag zu Tag besser. Jede Klasse hatte etwas Schönes an sich. Der Tag begann mit der Pledge of Allegiance, die wir gemeinsam im Klassenraum mit dem Lehrer machten. Dann kamen die Announcements, in denen man hier und da meinen Namen hören konnte, was mich immer super glĂŒcklich machte. Meine Klassen waren jeden Tag unterschiedlich und ich habe Kurse wie Living Environment, Algebra 1, Phys Ed, Studio Art, English 10, Drawing and Design, Senior High Chorus, und U.S. American History, was mein absolutes Lieblingsfach war! Das bringt mich gleich weiter zu den Lehrern. Ach die Amerikanischen Lehrer, wie ich sie alle vermisse. Meine Lehrer waren Personen denen ich vertrauen konnte, und wenn ich Probleme hatte konnte ich immer zu ihnen kommen! Ich werde nie den Moment vergessen, als ich nach meinem Gastfamilienwechsel in die Schule kam, und die Lehrer meinten, dass sie so erleichtert waren, als es mit wieder besser ging. Also sowas wĂŒrden Lehrer hier in Österreich nie machen und was ich damit sagen will, ist das Amerikanische Lehrer sind ein wesentlicher Teil deines Auslandsjahres, und sie prĂ€gen dich, was so viel Spaß macht!

Ich wĂŒnschte wirklich ich könnte bald wieder zurĂŒck nach Hause gehen, obwohl ich doch eigentlich zuhause bin. Ja, jeder Returnee kann mir da zustimmen, dass man einfach nie wieder komplett daheim sein wird. Der Abschied in Österreich war schwer, keine Frage, aber ich wusste ja, dass ich meine Familie und Freunde nach einem Jahr wiedersehen werde. In New York jedoch, war der Abschied herzzereißend, ich hatte vorher in meinem Leben noch nie so viel und heftig geweint, es war schrecklich. Und um das noch zu toppen, war das ganze Verabschieden umsonst, da meine FlĂŒge gestrichen wurden und ich mit allen wieder nach Hause gefahren bin. Somit haben alle 11 Personen den Tag, den wir alle nicht kommen sehen wollten, zweimal erlebt!

Es ist aber wirklich ein komisches doch zugleich wunderschönes GefĂŒhl, daran zu denken, dass in 321 Tagen, fremde Menschen einem so viel bedeuten können. Ich vermisse meine Familie und Freunde in New York, gar keine Frage, aber es ist viel mehr als das, ich vermisse zu Hause, welches eben einmal am anderen Ende der Welt ist, obwohl ich zu Hause bin. Welcome tot he most amazing time of your life, welcome to the emotional rollercoaster ride, hop on and enjoy, it’ll be over sooner than you think. Remember when it all began with a simple “Hey, you are the new one, right?!”

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yellow,

do you ever come upon a song, and it feels like it’s your song?

not like you wrote it or anything, but when you hear it, for the very first time, and this very first tone captures your soul, that’s when you know.
i remember coming home from lake ontario, mom was driving, amya, kayla and i where putting our heads out the windows, looking at the stars. it was so special. spring break, upsate new york, it was finally getting a little bit warmer and it was dark, and quiet. the atmosphere was just priceless, unique and almost a little to perfect to be reality. and then it happened – yellow came one, and i immediately knew, i felt it inside of me, i knew this was it, my song. so thank you coldplay for creating this emotional song, and thank you amya for introducing me to it. i believe in miracles yet i do believe that everything happens for a reason, so yes, yellow came into my life fjust at the righ time. i will forever cheerish it, when i listen to it, i cannot ever unhear it, it will forever be a part of me. so please, take time, and listen to a song, and i don’t mean just be there listening to the radio. actually listen – listen to the words, the voices, the instruments, the pauses. i hope everyone will find their song someday, i know that i have found mine.

i have been struggling with anxiety lately, trying to figure out who i want to be, and i am glad to know that i have a couple of amazing friends who are there for me and help me through everything i am going. i am becoming happier everday, and i came to the conclusion that the most important part is to experiement. try new stuff sometimes! i stated to do yoga, i tell myself to take care of things and i try to enjoy the little things in life like a cup of tea in the morning, a nice evening walk with my dog or alone time with a good book. i am not quite sure where this blogpost is going, it is saturday. 11:42pm and i am thankful, for being healthy and for having a great life. so yeah i guess i am a really positive human being, trying to spread some happiness, or at least spreading my thoughts which are bright.

i hope you are having a great day,
wherever you are at the moment. take care of yourself, i will be here if you need anything.
xx larissa
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please click this link and go listen to yellow right now: yellow by coldplay

I am back in Austria

Hi y’all…

A lot happened since I have been on here last, and well there were reasons I wasn’t blogging. I changed host families, I got injured, I went to Hawaii, I went trhough heartbreaks and I had the best ending to my exchange year that I could have imagined. So from now on I will try to blog more regularly, but no promises. I am sorry for everyone hwo was waiting for new entries, I just couldn’t bring myself to write!